Kategorie: Meinung

Tunnelblick. Zur Rezeption von Lotte Laserstein

Am Anfang aller kunsthistorischen Forschung steht die sinnliche Erfahrung seines Gegenstandes. Trotz der Objektivierungsverfahren der Wissenschaft spielen die eigenen sozialen Prägungen der Kunsthistoriker*innen bei der Interpretation von Kunstwerken eine wichtige Rolle. So wurde die Kunst vieler Frauen lange nicht hinreichend ernst genommen, selten ausgestellt, weniger erforscht und billiger verkauft als die Werke ihrer männlichen Kollegen. ...

Schuld und Sühne: Zur Kritik des Hashtag-Feminismus

„Solange Frauen Sklavinnen sind, werden Männer Schurken sein.“ (Elizabeth Cady Stanton) Die Kluft zwischen juristischem und moralischem Urteil ist vor allem dann besonders tief, wenn es um Sexualstraftaten geht. Wenn der Körper des Opfers nicht ausreichend Zeugnis geben kann, seine Verletzungen nicht offensichtlich sind, dann hat nur die Aussage Bestand, aller (Re-) Traumatisierungen zum Trotz. ...

Sissy that Talk! Ein Plädoyer

„Gibt es denn Worte genug, um alle Mäuler damit zu stopfen?“ (Stanisław Jerzy Lec) Wie klischeebehaftet das Sprechen über Homosexualität heute noch sein kann, zeigt ein kleines Buch exemplarisch auf. „Heteros fragen, Homos antworten“ - aus den Texten der gleichnamigen Kolumne des Tagesspiegels zusammengestellt, kann man hier „auf ganz konkrete Fragen ganz konkrete Antworten“ erhalten. Klassiker ...

Posse um ein Plakat. Gedanken zur öffentlichen Nacktheit

„Ich war nicht wirklich nackt. Ich hatte nur keine Kleider an.“ (Josephine Baker) Vor mittlerweile zwei Jahren zeigte das Deutsche Historische Museum in Zusammenarbeit mit dem Schwulen Museum* eine groß angelegte Schau zum Thema „Homosexualität_en“. Neben Berlin wurde die Ausstellung auch im LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster gezeigt. Schon das Plakat provozierte Widerstand. ...

der zaunfink

queere alltagsanthropologie

The Dead Ladies Show

Celebrating ladies who were in some way fabulous during their lifetimes

TRUST THE GIRLS

Der Blog für feministische Kultur! Garçonne Feuilleton ist provokativ, selbstbewusst, meinungsstark. Und ganz sicher nicht heteronormativ.