„Stone Butch Blues“ – eine amerikanische Passion

„Ein Leid, das schweigt, befiehlt dem übervollen Herzen: Jetzt zerbrich.“ (William Shakespeare) Warum ein viel besprochenes, berühmtes Buch rezensieren? Seit über zwanzig  Jahren berührt Leslie Feinbergs Roman „Stone Butch Blues“ seine Leser*innen; die Geschichte eines Kampfes um Selbstbehauptung und Freiheit gilt mittlerweile als queerer Klassiker. Auf den ersten Blick handelt es sich um einen Roman ...

Oh, eine Insel? Bemerkungen zur Konferenz „Time to React“

Berlin, Auswärtiges Amt. In die hohe Halle der Bibliothek hat die Hirschfeld-Eddy-Stiftung zur Konferenz "Time to React - Zivilgesellschaftliche Handlungsräume stärken" geladen. Schrumpfender Raum? Das mag auf den ersten Blick paradox klingen, wird dem Thema „LGBTTIQ*-Rechte“ gerade durch die Auswahl des Veranstaltungsortes ein symbolischer Platz zugewiesen, den man sich offizieller kaum denken kann. Demgemäß findet man ...

„Wechselstrom“ oder die Verwirrungen der Filmstudentin Frédérique

„Eine Persönlichkeit ist der Ausgangs- und Fluchtpunkt alles dessen, was gesagt wird, und dessen, wie es gesagt wird.“  (Robert Musil) In der Liebe sich selbst erkennen - diese Standardformel ist mitnichten ein romantischer Mythos, sondern vielmehr ein altes Leitmotiv der Literatur. Zwischen Verklärung und Ernüchterung lauern Abgründe, die den Blick des oder der Liebenden zurückwerfen ...

Posse um ein Plakat. Gedanken zur öffentlichen Nacktheit

„Ich war nicht wirklich nackt. Ich hatte nur keine Kleider an.“ (Josephine Baker) Vor mittlerweile zwei Jahren zeigte das Deutsche Historische Museum in Zusammenarbeit mit dem Schwulen Museum* eine groß angelegte Schau zum Thema „Homosexualität_en“. Neben Berlin wurde die Ausstellung auch im LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster gezeigt. Schon das Plakat provozierte Widerstand. ...

der zaunfink

queere alltagsanthropologie

The Dead Ladies Show

Celebrating ladies who were in some way fabulous during their lifetimes

TRUST THE GIRLS

Der Blog für feministische Kultur! Garçonne Feuilleton ist provokativ, selbstbewusst, meinungsstark. Und ganz sicher nicht heteronormativ.