Kategorie: Belletristik

Topografie der Liebe: „Unter den Udala Bäumen“ von Chinelo Okparanta

Auf einer Landkarte verschmelzen Wissen und Vorstellungen zu einem Bild. Wie sehr sich unsere Überzeugungen darin spiegeln, zeigen schon herkömmliche Weltkarten auf: Das kleine Europa wird zum Nabel der Welt. Die Stimmen der LGBTTIQ*-Community aus dem „globalen Süden“, ihre Erzählungen, ihre Vorstellungen von Liebe und Freiheit finden in Europa nach wie vor zu wenig Gehör. ...

„Eine Frau zu sehen“ oder: Was nützt die Liebe in Gedanken?

„Freiheit ist ein Gut, das durch Gebrauch wächst, durch Nichtgebrauch dahinschwindet.“ (Carl Friedrich von Weizsäcker) Das Coming out - eine wichtige Etappe im Leben von Homosexuellen. Auch heute noch erfordert es Mut, sich öffentlich zu seinen Gefühlen, zu seinem Begehren zu bekennen. Über diese von Ängsten und Unsicherheiten geprägte Phase wurden bereits unzählige Filme und ...

„Stone Butch Blues“ – eine amerikanische Passion

„Ein Leid, das schweigt, befiehlt dem übervollen Herzen: Jetzt zerbrich.“ (William Shakespeare) Warum ein viel besprochenes, berühmtes Buch rezensieren? Seit über zwanzig  Jahren berührt Leslie Feinbergs Roman „Stone Butch Blues“ seine Leser*innen; die Geschichte eines Kampfes um Selbstbehauptung und Freiheit gilt mittlerweile als queerer Klassiker. Auf den ersten Blick handelt es sich um einen Roman ...

„Wechselstrom“ oder die Verwirrungen der Filmstudentin Frédérique

„Eine Persönlichkeit ist der Ausgangs- und Fluchtpunkt alles dessen, was gesagt wird, und dessen, wie es gesagt wird.“  (Robert Musil) In der Liebe sich selbst erkennen - diese Standardformel ist mitnichten ein romantischer Mythos, sondern vielmehr ein altes Leitmotiv der Literatur. Zwischen Verklärung und Ernüchterung lauern Abgründe, die den Blick des oder der Liebenden zurückwerfen ...

der zaunfink

queere alltagsanthropologie

The Dead Ladies Show

Celebrating ladies who were in some way fabulous during their lifetimes

TRUST THE GIRLS

Der Blog für feministische Kultur! Garçonne Feuilleton ist provokativ, selbstbewusst, meinungsstark. Und ganz sicher nicht heteronormativ.